Wir haben uns bei der Idee für FINALE von der gängigen Annahme leiten lassen, dass man mit dem Fußball eigentlich alles vergleichen kann. Erst recht das Leben als solches. Im Heft erzählen wir von Seitenwechseln, Eigentoren und Fallrückziehern.
Es geht um Menschen, die aus Spaß an einem Gummiseil von einer Brücke springen und um andere, die ihr Leben für eine neue Existenz aufs Spiel setzen. FINALE erzählt von Dingen, die einfach nicht aufhören wollen, und der Suche nach der Unendlichkeit. Gesine Schwan spricht über verschobene Horizonte, Costa Cordalis über göttliche Eingaben und Heribert Faßbender über das, was man nur sieht, wenn man ganz nah dran ist, am Fußball. Außerdem gibt es in bester Tradition wieder vieles zu entdecken: Die Erfolgsrezepte der potentiellen Turniersieger zum Selber-Kochen, ein Care-paket, das sich in einen Ball verwandeln lässt und eine Theorie, wie unser Universum enden wird.
EINIGE HIGHLIGHTS DIESER AUSGABE:
N’Abend allerseits!
Heribert Faßbender ist das Urgestein der deutschen Fußballberichterstattung. Im Gespräch erzählt er, warum ein Reporter kein Fan ist, wie er Deutschland mal ein Tor geschenkt hat und was man nur sieht, wenn man ganz nah dran ist.
Unsterblich
Manche Menschen haben ein besonderes Verhältnis zu ihrem Haustier: Sie lassen es sich nach dem Tod ausstopfen und stellen es ins Wohnzimmer. Die Portraits der Fotografin Kathryn Baingo zeigen eine Liebesgeschichte, die unendlich ist. Nur von Zeit zu Zeit abgestaubt werden sollte sie.
Ach, Maria
Das Leben von Maria Magdalena fängt gerade in dem Moment an, als eigentlich alles zuende geht: Mit dem Blick in ein Grab. Schwester Jordana hat uns eine sehr persönliche Ostergeschichte erzählt.
Ökosystem
In Manshiet Nasser schließt sich der Kreis. Kairos größter Slum ist ein hocheffizientes Recycling-System, dessen Zellen hunderttausende Menschen sind. Was andere wegschmeißen, erwecken die Müllmänner zu neuem Leben. Dirk Brall und Martin Enzner waren für unsere Reportage vor Ort. Der Fotograf Wally Nell hat beeindruckende Bilder beigesteuert.
| Michael Basseler | Text | |
| Uli Knörzer | Illustration | www.uliknoerzer.com |
| Franca Neuburg | Illustration | |
| Oliver Schneider | Rezepte | www.nolastar.de |
| Jens Tönnesmann | Text | |
| Markus Kuhlen | Text | |
| Kay Lehmkuhl | Text | |
| Stefanie Müller-Frank | Text | |
| Sr. Jordana Schmidt | Text | |
| Tim Leimbach | Text | |
| Wally Nell | Photographie | www.wallynell.com |
| Konrad Bohley | Filmstills | www.konradbohley.de |
| Peter Bongard | Photographie und Text | |
| Isabel Lezmi | Text | www.die-hoffnungstraeger.de |
| David Gieselmann | Text | www.popticker.de |
| Leopold Brötzmann | www.lilligreen.de | |
| Martin Enzner | Text | www.behali.de |
| Hermann Schulz | Text | |
| Heiko Schäfer | Photographie | www.heikoschaefer.de |
| Hans Van der Meer | Photographie | |
| Kathryn Baingo | Photographie | www.baingo.net |
| Felix Scheinberger | Illustration | www.felixscheinberger.de |
| Sven Groß | Text | |
| Jeannette Corneille | Illustration | |
| Adriane Krakowski | Photographie | www.atelierandacht.de |
| Stefanie Schardien | Text |
50 Cent pro verkaufter Ausgabe FINALE spenden wir dem Freundeskreis Bagamoyo e.V. Der Verein arbeitet ehrenamtlich, die Spenden fließen zu 100% in die Hilfsarbeiten vor Ort. Kontaktinformationen: Freundeskreis Bagamoyo e.V. www.bagamoyo.com
Weltmeister der Herzen
Im 19. Jahrhundert schlug das Herz Tansanias in Bagamoyo. Heute ist das Land eines der ärmsten der Welt. Der Freundeskreis Bagamoyo e.V. hilft vor Ort, Schulen und Krankenhäuser aufzubauen und pflegt seit 21 Jahren einen deutsch-tansanischen Kultur- und Künstleraustausch.
Tansania zählt zu den 25 ärmsten Ländern der Welt. Dies lässt sich auch am Zustand der Infrastruktur ablesen: Das Distriktkrankenhaus von Bagamoyo, zuständig für einen Landstrich von der Größe des Libanons, war bis vor wenigen Jahren in einem furchtbaren Zustand: Das gesamte Wasser- und Abwassersystem war zusammengebrochen, der Zustand der einzelnen Stationen war zum Teil verheerend. Auf dem gesamten Gelände funktionierte nur ein einziger Wasserhahn, eine funktionierende Toilette gab es nicht. Dass dies nicht mehr so ist, ist vor allem der Arbeit des gemeinnützigen Freundeskreises Bagamoyo e.V. zu verdanken. Der Verein widmet sich neben anderen Projekten vor Ort auch der Sanierung und Instandhaltung des Krankenhauses. Daneben investiert der Verein in den Ausbau der Infrastruktur.